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Fernwanderwege Etappe

Hermannshöhen - Etappe 13 von Blankenrode bis Obermarsberg

· 1 Bewertung · Fernwanderwege · Teutoburger Wald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Projektbüro Hermannshöhen Verifizierter Partner 
  • Erlesene Natur: Die Bleikuhlen bei Blankenrode
    / Erlesene Natur: Die Bleikuhlen bei Blankenrode
    Foto: Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Erlesene Natur - das Westfälische Galmeiveilchen
    / Erlesene Natur - das Westfälische Galmeiveilchen
    Foto: Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Landschaft bei Marsberg
    / Landschaft bei Marsberg
    Foto: Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg
  • Blick nach Obermarsberg auf die Stiftskirche und die Nikolaikirche
    / Blick nach Obermarsberg auf die Stiftskirche und die Nikolaikirche
    Foto: Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V.
  • Blick vom Bilstein auf Marsberg
    / Blick vom Bilstein auf Marsberg
    Foto: Stadtmarketing Marsberg e.V., Teutoburger Wald Tourismus / OstWestfalenLippe GmbH
  • Schandpfahl vor dem Heimatmuseum Obermarsberg
    / Schandpfahl vor dem Heimatmuseum Obermarsberg
    Foto: Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg
  • / Landgasthof Mücke
    Foto: Annika Lammers, Projektbüro Hermannshöhen
  • / Zeitlers Hotel, Marsberg
    Foto: Zeitlers Hotel
  • / Logo Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
    Foto: Deutscher Wanderverband
  • / Logo der Top Trails of Germany
    Foto: Top Trails
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 Erlesene Natur: Die Bleikuhlen bei Blankenrode Felsberg Hütte (Rettungspunkt 25)

Auf der Abschlussetappe des Eggeweges wandern Sie zum größten Teil auf befestigten Wegen und an kleinen Ortschaften entlang. Dazu bieten sich über den Großteil der Etappe wunderschöne Ausblicke.

 

mittel
14,1 km
4:15 h
219 hm
332 hm

Gleich zu Beginn der 13. Etappe der Hermannshöhen wandern Sie durch die Blankenroder Bleikuhlen. An dieser geologischen Verwerfungslinie bildeten sich im Lauf der Erdgeschichte Lagerstätten für Blei, Zink und Schwefeleisenerze. Über und unter Tage wurden diese über Jahrhunderte abgebaut. Nach Einstellung des Bergbaus 1927 entwickelte sich eine spezielle heute naturgeschützte Flora. Ausschließlich hier kommt das Westfälische Galmeiveilchen vor.

Sie haben kurz vor Oesdorf zwei Möglichkeiten in den Ort zu gelangen: entweder Sie folgen dem Eggeweg oder Sie nehmen an einer Aussichtsbank, ungefähr bei Kilometer 4,5 der heutigen Etappe, den einladenden Wiesenweg, der zur Oesdorfer Kirche hinunterführt. Oesdorf bildet in einem Talkessel unterhalb des Eggewaldes auf dem Eggeweg den Eingang zum Sauerland. Es wird zum ersten Mal 1170 in einer Stiftungsurkunde des Klosters Bredelar mit dem Namen "Osningthorpe" erwähnt. Im Jahre 1518 verkauft das Kloster Bredelar seinen Oesdorfer Grundbesitz an das Kloster Dalheim, das von nun an Oesdorf sowohl in wirtschaftlicher als auch in politisch-rechtlicher Hinsicht beeinflusst.

Aus dem Ort heraus kommend gelangen Sie am Ende des einzigen größeren Anstiegs der heutigen Etappe zu einem Wasserwerk. Nach ca. 3,5 km erreichen Sie Essentho. Dort, wo jetzt Essentho liegt, mag sich schon frühzeitig eine Ansiedlung von Menschen befunden haben, zumal gerade in der Nähe der Eresburg, der Hauptfestung der Sachsen, gar bald zahlreiche Siedlungen entstanden, nicht zuletzt wegen des reichen Wasservorkommens. Bereits im 9. Jahrhundert erscheint - Affneti - Essentho in der urkundlichen Überlieferung. Als Grundbesitzer tritt das Kloster Corvey auf, das hier seine Rechte bis zur Säkularisation im Jahre 1803 behaupten konnte. In einer Urkunde im Landesarchiv Münster aus dem Jahre 1043 wird die Filiale "Osneti" erstmals erwähnt. Nach dieser Urkunde gehörten zur Magnuskirche auch Osneti als Filiale. Essentho war schon im Mittelalter eine eigene Pfarrei.

Von hier bis Marsberg verläuft der Eggeweg auf der alten "Via Regia", einer einstigen Völkerstraße. Diese war im Mittelalter eine bedeutende Verbindung, die von Worms über Mainz bis nach Bremen führte. Sie war rechtlich dem König zugeordnet und genoss besonderen Friedensschutz. In Marsberg wandern Sie eine Zeit entlang des Diemel-Ufers, bis Sie in das Zentrum des Ortes gelangen.

Ziel ist aber schließlich Obermarsberg, das ca.130m über Niedermarsberg liegt. Es ist hierhin ein steiler Anstieg zu bewältigen.

Zur Geschichte Obermarsbergs: Der Ortsteil zählt zu den ältesten besiedelten Punkten des Hochsauerlandkreises. Im Jahre 772 eroberte Karl der Große bei seinem Sachsenfeldzug die Eresburg, die größte bisher bekannte sächsische Volksburg, und zerstörte anschließend die Irminsul, eine Kultstätte der Sachsen. Auch weiterhin war der Berg, bedingt durch die günstige Grenzlage, hart umkämpft. Die Eresburg wurde mehrfach von Karl dem Großen erobert, von den Sachsen zurück gewonnen, blieb aber schließlich doch in der Hand des Frankenkönigs, der den Fuldaer Abt Sturmi 779 mit der Missionstätigkeit in diesem Raum  betraute und ihm den Ort zuwies. 784/85 überwinterte Karl der Große in Obermarsberg und ließ an der Stelle einer schon früher errichteten Kirche eine königliche Peterskirche, eine Basilika - vermutlich im Nordosten des Burgbezirkes - errichten.

Autorentipp

Zum Abschluss der Etappe ins Heimatmuseum in Obermarsberg!

outdooractive.com User
Autor
Beatrice Brinkmeyer
Aktualisierung: 03.07.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
422 m
Tiefster Punkt
245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf dem Eggeweg wurden insgesamt 28 Rettungspunkte angelegt. Sie dienen dazu, den Standort bei Gefahr möglichst genau anzugeben, damit die Rettungswache den Unfallort zeitnah und zuverlässig findet.

Folgende Rettungspunkte sind auf dieser Etappe bei der Notrufzentrale gemeldet:

Felsberg Hütte, Oesdorf Dorfplatz, Essentho Ortsmitte, Marsberger Rathaus

Ausrüstung

Fotoapparat und Fernglas!

Weitere Infos und Links

www.hermannshoehen.de

www.lichtenau.de

www.Marsberg.de

Start

Lichtenau-Blankenrode (369 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.538830, 8.909470
UTM
32U 493721 5709751

Ziel

Marsberg Bahnhof

Wegbeschreibung

Der Eggeweg ist mit einem weißen liegenden Kreuz (Andreas kreuz, X1) in beide Richtungen durch den Eggegebirgsverein markiert. Der Eggeweg ist ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E1.

 

Zugangswege:

 Aufstieg über den Zugangsweg Meerhof.

Wer früher Abwandern möchte kann dieses über den Zugangsweg Westheim tun

 

Folgende Qualitätsbetriebe der Hermannshöhen liegen am Weg:

-Marsberg, Landgasthof Mücke,  Tel. 02992-2629, www.landgasthofmuecke.de

- Marsberg, Zeitlers Hotel, Tel. 02992-655277, www.zeitlers-hotel.de

Öffentliche Verkehrsmittel

 

Detaillierte Informationen zu Ihrer Anreise mit Bus und Bahn finden Sie hier:

 

 

Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW:

0180 6  50 40 30 (20 Cent/Anruf a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf).

Elektronische Fahrplanauskunft: 0800 3 50 40 30 (kostenlos)

Anfahrt

A33 / A44, B68 bis Lichtenau, auf der K69 nach Blankenrode

Parken

Blankenrode oder Wanderparkplatz an den Bleikuhlen.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,0
(1)
Jürgen Wehrmann
11.10.2013 · Community
Sehr schöne Etappe,nur das Ende in Marsberg ist nochmal eine echte Herausforderung,ziemlich steil bergab.
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Gemacht am 04.08.2013
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,1 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
219 hm
Abstieg
332 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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