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Rundgang durch den Historischen Stadtkern - Stadt der schönen Giebel

Städtetouren · Teutoburger Wald
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  • Johanneskapelle
    / Johanneskapelle
    Foto: Stadt Rietberg, Stadt Rietberg
  • Historisches Rathaus
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    Foto: Stadt Rietberg, Stadt Rietberg
  • Bürgergärtchen
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    Foto: Stadt Rietberg, Stadt Rietberg
Karte / Rundgang durch den Historischen Stadtkern - Stadt der schönen Giebel
0 150 300 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 4,9 km Länge

Die Stadt Rietberg hat eine lange, geschichtsträchtige Vergangenheit, unter anderem als Grafschaftsresidenz und Landeshauptstadt. Besichtigen Sie den Historischen Stadtkern, das Herz und Zentrum der Stadt, und überzeugen Sie sich, dass Rietberg zu Recht den Beinamen "Stadt der schönen Giebel" trägt.
leicht
4,9 km
2:30 h
5 hm
5 hm
Das Historische Rathaus ist Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt. In seiner malerischen Gestalt gilt es als eines der schönsten Westfalens. Direkt dahinter befindet sich Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist und gegenüber das "Gräfliche Conduvtionshaus".
Weiter in der Klosterstraße befindet sich in einem großzügigen Ackerbürgerhaus, welches die typische Rietberger "Utlucht" aufweist, das Heimathaus. Nach nur weiteren wenigen Metern erreichen Sie das ehem. Franziskanerkloster mit Klosterkirche. Der Kirchenraum wurde bei der jüngsten Restaurierung (2007) nach historischem Befund neu gefasst. In der Grafenkrypta wurden 12 Mitglieder der gräflichen Häuser Ostfriesland, Rietberg und Kaunitz beigesetzt. Der Klostergarten und Skulpturenpark Wilfried Koch, einst von den Franziskanern als Wandelgarten angelegt, beherbergt heute die Bronzeskulpturen des Künstlers Dr. Wilfried Koch als dauerhafte Ausstellung. Nicht versäumen sollten Sie die Besichtigung des Kunsthauses - Museum Wilfried Koch und dem dahinter liegenden kleinem Garten. Hier befindet sich das Lebenswerk des Varenseller Künstlers mit weiteren Skulpturen, Zeichnungen und Büchern.
Eine Erinnerungstafel am Nordtor erinnert an die ehem. Befestigungsanlagen von Burg und Stadt und an die alte Bleiche nördlich der Ems und des Markgrabens.
Die Gedenkstätte für die Gefallenen wurde 1923 nach den Plänen des Wiedenbrücker Bildhauers Heinrich Püts errichtet und 1936 um einen "antiken Rundtempel" mit ionischen Säulen erweitert. Am Aussichtsplatz (am Zusammenfluss von Stadtgraben und beiden Emsarmen) können Sie anhand einer Schautafel eine Vorstellung von der ehem. Befestigung von Rietberg gewinnen.
In der Müntestraße, die sich im 17. und 18. Jh. zur repräsentativen Wohnstraße für gräfliche Beamte entwickelt hatte, finden Sie unter anderem das Herrschaftliche Haus, genannt Haus Münte. In dem 1744-1746 erbauten Barockbau war die gräfliche Regierung untergebracht. Zudem diente er dem höchsten Verwaltungsbeamten der Fürsten Kaunitz-Rietberg als Wohnsitz. In dem stattlichen Fachwerkbau gegenüber, einem ursprünglichen Hofbeamtenhaus, befindet sich seit 1903 die evangelische Kirche. In dem auf der rechten Seite folgenden repräsantiven spätbarocken Hofbeamtenhaus aus dem Jahre 1749, lebte wohl ab 1814 der in Rietberg geborene Hofmaler und Möbelfabrikant Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher. Das Deelentor an dem folgenden Haus auf der linken Seite weist für Rietberg eine einzigartige Gestalt auf. Das Portal wird von Halbfiguren eingerahmt. Seit 2003 befindet sich hier das Atelier des aus Italien stammenden Künstlers Angelo Monitillo. Der schmale Fachwerkbau gegenüber ist Rietbergs ältestes Wohnhaus.
Der   hoch aufragenden Backsteinbau auf der linken Seite der Pochenstraße wurde 1899 als Kaiserliche Post errichtet und in dem stattlichen herrschaftlichen Gebäude in der Rathausstraße war das örtliche Gericht untergebracht.
Die traditionsreiche Orgelbauwerkstatt Müller/Speith in der Straße Im Sack wurde 1848 gegründet und kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Das stattliche Fachwerkhaus, in der sich die Orgelbauwerkstatt befindet, gehört zu den deutlich aufwendiger gestalteten Wohnhäusern der gräflichen Kanzleibeamten in Rietberg.
In dem nun folgenden kleinem Gässchen befinden sich gleich zwei Gärten. In dem romantisch gelegenen Bürgergärtchen blühen im Sommer wunderschöne Rosen. Schräg gegenüber auf der anderen Seite der Gasse erstreckt sich der Drostengarten, in dessen Mitte im Jahre 2008 in Anlehnung an überlieferte herrschaftliche Gärten in Rietberg aus dem 18. Jh. ein geometrisch angelegter Garten mit Rabatten, Hecken, Wegen und Blickachsen geschaffen wurde. In dem Garten befindet sich eine Stahl-Skulptur mit dem Titel "Voller Mond", deren "schwebenden Mondhälften" unter Eiben und über dem Efeu je nach Sonneneinstrahlung einen stets wechselnden Eindruck vermitteln.
Sieben, in größerem Abstand aufgestellten, Bildstöcke mit Darstellungen zum Leiden und Sterben des hl. Johannes von Nepomuk haben dem Johannesweg, den Namen gegeben. Die leuchtend weiße Johanneskapelle stellt Rietbergs bedeutenstes kulturhistorisches Baudenkmal dar.
Genießen Sie vom Aussichtsturm im Parkteil "Lebendige Kulturgeschichte" des Gartenschauparks einen Ausblick auf das Naturschutzgebiet Rietberger Fischteiche.

Autorentipp

Gönnen Sie sich im Anschluss noch einen Kaffee oder ein Eis in einem der schönen Cafés und besuchen Sie den Gartenschaupark Rietberg.
outdooractive.com User
Autor
Kerstin Thüer
Aktualisierung: 19.04.2010

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
79 m
Tiefster Punkt
77 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Fotoapparat

Start

Historisches Rathaus Rietberg (78 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.808243, 8.427458
UTM
32U 460527 5739865

Ziel

Gartenschaupark Rietberg, Eingang Historischer Stadtkern/Mitte

Wegbeschreibung

Start am Historischen Rathaus - über den Bolzenmarkt zur Klosterstraße mit dem Heimathaus, der Klosterkirche und Grafenkrypta des ehem. Franziskanerklosters und dem Klostergarten - weiter über den Promenadenweg und eine kleine Brücke zum Museum Wilfried Koch - Promenadenweg folgen zur Rathausstraße - weiter am ****Lind Hotel an der Ems vorbei - über eine kleine Brücke zur Gedenkstätte für die Gefallenen - weiter über die Wallpromenade zur Müntestraße - der Pochengasse folgen bis zur Pochenstraße und weiter in Richtung Rathausstraße - abbiegen in die kleine Straße Im Sack - weiter durchs Käthes Gässchen, über den Klingenhagen und am Stadtgraben entlang, vorbei an der ehem. Blaudruckerei und Eisenwarenhandlung Koeller, der ehem. Südtorschule und dem Katholischen Gesellenhaus - über die Mastholter Straße zum Johannesweg - zurück zum Historischen Stadtkern führt der Weg entlang der Ems durch den Parkteil "Lebendige Kulturgeschichte" des Gartenschauparks.

Parken

ZOB, Torfweg
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rietberg Historischer Stadtrundgang


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,9 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
5 hm
Abstieg
5 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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