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Seiltanz auf den Hermannshöhen

Themenwege · Münsterland
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  • Wandern an den Dörenther Klippen
    / Wandern an den Dörenther Klippen
    Foto: Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH/SPL
  • / Blick von der Aussichtsplattform an den Dörenther Klippen
    Foto: Ina Bohlken, CC BY-SA, Projektbüro Hermannshöhen
  • / Aussichtsplattform an der Almhütte
    Foto: SPL, Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH
  • / Am Plisseefelsen, Dörenther Klippen
    Foto: M. Windoffer, Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH
m 200 150 100 50 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Schutzhütte Lengericher Berg Tecklenburg - Altstadt Ibbenbüren - Dörenther Klippen
Die Besonderheit dieser Route liegt in der Vielzahl beeindruckender Gesteinsformationen und „sagenhafter“ Wanderziele. Die bizarren Felslandschaften, die Ihnen auf den schmalen Kammwegen der Hermannshöhen wiederkehrend begegnen, verleihen der Route einen einmaligen Charakter: Dörenther Klippen, Dreikaiserstuhl, Hexenküche, Varusfelsen und Blücherfelsen. Auch Sagen, Mythen und Märchen begleiten Sie auf Ihrem Weg über das historische Bergstädtchen Tecklenburg bis in die Bergbaustadt Lengerich.
mittel
Strecke 21,2 km
6:15 h
438 hm
440 hm
Sie beginnen diese Tour im Zentrum von Ibbenbüren.

Sie begegnen dem sagenumwobenen Naturdenkmal„Hockendes Weib“, dem höchsten Sandsteinfelsen der Dörenther Klippen. Diese bestehen aus einem etwa 4 km langen Band bizarrer und bis zu 20 m hoher Felstürme aus Sandstein. Das „Hockende Weib“ - ein Felsen, der einer sitzenden Frau ähnelnd - ragt auffällig aus den Klippen empor.

In der Fantasie der Menschen wurden die Felsen zu Sagengestalten. Mit dem "Hockenden Weib" verbindet sich folgende Sage: In alter Zeit strömte das Meer tief ins Land bis an die Berge. Am Fuße der Dörenther Klippen wohnte eine arme Familie. Als das Wasser immer näher kam, nahm die Mutter ihre Kinder auf den Arm und trug sie auf die Klippen. Bestürzt sah sie, wie die Flut immer höher stieg. Als es bis an ihre Füße reichte, hockte sie sich hin, damit ihre Kinder auf ihre Schultern steigen konnten. Sie fing an zu beten. Als sie sich wieder aufrichten wollte, war sie zu einem Felsblock erstarrt, der aus den Fluten ragte und die Kinder trug. 

So vielgestaltig wie die Felsen sind auch die Bäume an diesem extremen Standort. Korkenzieherartig gedrehte und zerzauste Eichen, Birken und Kiefern, manchmal auch Buchen, umklammern mit einem aderförmig verzweigten, kräftigen Wurzelgeflecht das Gestein auf der Suche nach den spärlich vorhandenen Nährstoffen. (Quelle:Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW)

Ihre Wanderung führt Sie durch Tecklenburg, einem romantischen mittelalterlichen Bergstädtchen auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes mit weitem Blick in die Münsterländer Parklandschaft. Die Stadt versetzt den Besucher durch seinen denkmalgeschützten historischen Stadtkern mit den engen Gassen und Stiegen, verträumten Winkeln und romantischem Fachwerk in eine längst vergangene Zeit, als hier die Grafen zu Tecklenburg noch residierten. Die Burgruine der Grafen von Tecklenburg bietet eine eindrucksvolle Kulisse für einen der größten Anziehungspunkte der Stadt, die Freilichtbühne Tecklenburg mit einem Musicalprogramm der Spitzenklasse.

Am Fuße des historischen Bergstädtchens liegt das mit mehreren Nebengebäuden vollständig erhaltene Wasserschloss Haus Marck. Der Adelssitz ist nicht nur aus architektonischer Sicht reizvoll, sondern ist darüber hinaus ein geschichtsträchtiger Ort. 1643 fanden hier die Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden statt.
Vorbei am Wasserschloss Haus Marck windet sich der naturnahe Pfad zwischen Wäldern und Fischteichen im idyllischen Naturschutzgebiet „Talaue Haus Marck“. Am Steinbruch Kleeberg können Sie einen Blick auf den Canyon mit seinem faszinierend türkisfarbenen See werfen.

Zum Abschluss erreichen Sie Lengerich, wo Sie am besten Ihre Wanderung mit einem Spaziergang durch den historischen Stadtkern ausklingen lassen. Lengerich ist wohl eine der ältesten Städte des Münsterlandes. Nur wenige Gemeinden in Westfalen können auf eine mehr als 4000jährige ununterbrochene Besiedlung zurückblicken. In Ausgrabungen wurden Megalithgräber aus der Jungsteinzeit und Hügelgräber aus der frühen Bronzezeit mit reichlich Urnenbeigaben gefunden. 1727 erhielt der Marktflecken Margareten-Lengerich Stadtrechte. Ende des 19. Jahrhunderts entstand durch den Bau der Teutoburger Waldeisenbahn und der Fernstrecke Münster-Osnabrück mit dem nördlichsten Eisenbahntunnel Deutschlands ein neues Verkehrsnetz. In landschaftlich herrlicher Umgebung, auf der Südseite des Teutoburger Waldes gelegen, ist die Stadt heute auch ein beliebtes Ziel für Wander- und Radwandertouristen.

Gasthäuser mit gemütlichem Ambiente und stärkenden Köstlichkeiten finden Sie in den Orten am Weg sowie an den Dörenther Klippen.

Profilbild von Beatrice Brinkmeyer
Autor
Beatrice Brinkmeyer
Aktualisierung: 04.02.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
179 m
Tiefster Punkt
59 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.hermannshoehen.de

www.ibbenbüren.de

www.tecklenburg.de

www.lengerich.de

 

Start

Ibbenbüren, Bahnhof (72 m)
Koordinaten:
DD
52.276390, 7.719860
GMS
52°16'35.0"N 7°43'11.5"E
UTM
32U 412661 5792551
w3w 
///seide.vorne.sinn

Ziel

Lengerich, Tourist-Information/Kirche

Wegbeschreibung

Ab Ibbenbüren Bahnhof bis Hermannsweg, "H" Hermannsweg bis Tecklenburg Marktplatz, vom Marktplatz Südvariante des Hermannsweges bis Parkplatz Lengericher Berg, durch Siedlungsgebiet bis Lengerich Zentrum.

Für diese Tour empfiehlt sich ein GPS Gerät.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt: Bahnhof Ibbenbüren

Rückfahrt: Bus ab Haltestelle Tecklenburg Stadt zum Bahnhof Ibbenbüren

Immer wissen, was fährt: Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW 01803 504030 (Fahrplanauskünfte für 0,09€/Min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.)

Anfahrt

A30, Abfahrt 11b Ibbenbüren.

Parken

Öffentliche Parkplätze in der Stadt.

Koordinaten

DD
52.276390, 7.719860
GMS
52°16'35.0"N 7°43'11.5"E
UTM
32U 412661 5792551
w3w 
///seide.vorne.sinn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderkarte "Teutoburger Wlad zwischen Ibbenbüren und Bad Iburg", Hrsg. Teutoburger Waldverein e.V. und Westfälischer Heimatbund. Informationsfolder „Tecklenburger Hexenpfad“ (Tecklenburg Touristik) Informationsfolder „Rundwanderweg Dyckerhoff – Steinbruch Lengerich“ (Dyckerhoff AG, Stadt Lengerich) Informationsfolder "Dörenther Klippen" (Tourist-Info Ibbenbüren)

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte NRW Nr. 55 „Tecklenburger Land und Rheine“,

Ausrüstung

Wanderschuhe, Fernglas, Fotoapparat.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,2 km
Dauer
6:15 h
Aufstieg
438 hm
Abstieg
440 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
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