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Der Eidechsenpfad in Oerlinghausen A4

1 Wandern • Teutoburger Wald
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Stadt Oerlinghausen
  • Zauneidechse
    / Zauneidechse
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Sandgrube Hassler
    / Sandgrube Hassler
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Kalksteinbruch Foerth
    / Kalksteinbruch Foerth
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Heidelandschaft
    / Heidelandschaft
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Heidschnucken/Schafbeweidung
    / Heidschnucken/Schafbeweidung
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Schlingnatter
    / Schlingnatter
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald
  • Logo NGP
    / Logo NGP
    Foto: NGP Senne und Teutoburger Wald, NGP Senne und Teutoburger Wald
Karte / Der Eidechsenpfad in Oerlinghausen A4
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6 Archäologisches Freilichtmuseum Ehrenmal auf dem Tönsberg Oerlinghausen Luftsportzentrum Oerlinghausen Oerlinghauser Waldfreibad

Diese kurze Familienwanderung führt über den Kalkhöhenzug des Teutoburger Waldes hinein in die Heidelandschaft der Senne und weiter zum Schaugehege der Waldrinder und Wildpferde.

leicht
6 km
1:45 Std
140 hm
140 hm

Bundesweit einmalig ist das Zusammenspiel der Landschaften von Teutoburger Wald und Senne. Während es im Teutoburger Wald die Rotbuchenwälder sind, unter deren Schirm sich im April abertausende Blüten von Bärlauch, Anemonen und anderen Frühjahrsblühern ausbreiten, so ist es in der Senne die historische Kulturlandschaft mit ihren Heiden, Magerrasen und lichten Wäldern, die die Landschaft so reizvoll für den Wanderer machen. Ein echter Höhepunkt auf der Wanderung ist die parkartige Landschaft der Sandgrube Hassler. Zahlreiche seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen haben sich hier angesiedelt und die Sandgrube ist heute eine der bedeutensten Flächen für den Naturschutz in der Senne außerhalb der Truppenübungsplätze. Von der Heidelerche über das sehr seltene Schwarzkehlchen, die Zauneidechse und die gefährdete ungiftige Schlingnatter, bis hin zu Heidenelken und Orchideen findet sich hier eine Vielzahl an Kostbarkeiten der Natur auf kleinem Raum.

Autorentipp

Besuch des Archäologischen Freilichtmuseums

Blick in den Kalksteinbruch Foerth (Blick auf die Steilwände )

Besuch der Altstadt in Oerlinghausen

outdooractive.com User
Autor
Bettina Schneider
Aktualisierung: 12.06.2018

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
266 m
165 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Ein Großteil des Weges führt durch Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Insbesondere in der Sandgrube Hassler leben viele empfindliche Tierarten, unter anderem zahlreiche am Boden brütende Vogelarten. Bitte beunruhigen Sie diese nicht!

Ausrüstung

Festes Schuhwerk!

Fernglas!

Fotoapparat nicht vergessen!

Oerlinghauser Wanderkarte "Erlebnis Wandern" -  

Wir empfehlen Ihnen den "Oerlinghauser Erlebnisguide" mitzunehmen. Die örtlichen Wanderwege sind hier ausführlich und informativ beschrieben. 

Sie erhalten die Broschüren in der Touristinformation im Bürgerbüro oder als Download auf der Homepage.

Weitere Infos und Links

www.ngpsenne.de (hier können Sie sich auch eine App zum Wanderweg herunterladen)

www.oerlinghausen.de

 

Start

Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen, Am Barkhauser Berg 2-6 (Infopunkt des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald (208 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.950759 N 8.662269 E
UTM
32U 476789 5755615

Ziel

Startpunkt - Endpunkt

Wegbeschreibung

Vom Archäologischen Freilichtmuseum kommend folgen wir den Hinweisschildern an der Informationstafel zum Projekt und halten uns danach an die Wegemarkierung mit der Eidechse. Zunächst umwandern wir auf einem Teerweg  das Gelände des Museums, um dann, immer bergauf gehend, in die grünen Hallenbuchenwälder des Teutoburger Waldes einzutauchen (s. Ochsentour), bevor uns der Weg hinab führt zur Sandgrube Hassler.

An den Landschaftsliegen informieren mehrere Informationstafeln über dieses Kleinod der Natur. Hier biegen wir nach rechts und der Weg führt uns bergab direkt hinein in die Heide.  Auf der Sohle angekommen, überqueren wir einen Fahrweg für den Sandtransport und verlassen die Sandgrube bergauf gehend in Richtung Waldrand.

Rechts des Weges fallen kleinere Sandhügel auf. Sie erinnern an die Dynamik der Sennelandschaft in den letzten Jahrtausenden. 

Wir folgen der Eidechsenmarkierung weiter bis zur Weidekoppel, biegen dort rechts ab und laufen direkt auf den Aussichtspunkt an der Koppel zu (Vorsicht! Der Eidechsenpfad biegt vor dem Aussichtspunkt nach rechts ab. Hier zunächst nicht der Markierung folgen, sondern erst die Gelegenheit nutzen zum Aussichtspunkt zu gehen). Mit etwas Glück kann man vom Aussichtspunkt aus, die in der Schaukoppel weidenden Waldrinder und Wildpferde beobachten. Wer mag, kann von hier aus auch den startenden und landenden Flugzeuge des unmittelbar hinter der Weidekoppel beginnenden  Segelflugplatzes zusehen, denn wir befinden uns hier direkt unterhalb der Flugschneise für die Motorflieger.

Nachdem wir die Aussicht genossen und die Bänke zu einer kurzen Rast genutzt haben, geht es zurück zum Eidechsenpfad, dem wir am Außenzaun der Koppel entlang bis zu seinem Ende weiter folgen.  Hier zweigt er dann nach rechts ab, um kurze Zeit später am Siedlungsrand erneut nach rechts in die Sandgrube Hanning zu führen. Nachdem wir die Sandgrube verlassen haben, verläuft der Weg kurze Zeit durch einen Siedlungsbereich, um dann am Holzheizkraftwerk, das der Gewinnung von Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen dient, wieder hinauf zum Teutoburger Wald zu führen. An der nächsten Wegespinne lohnt ein Abstecher nach links, um einen Blick in den Kalksteinbruch Foerth zu werfen, der vom NABU Oerlinghausen in Kooperation mit dem Naturschutzgroßprojekt betreut wird.

Vom Aussichtspunkt aus blicken wir direkt auf die Steilwände des Steinbruches mit seinen schräg gestellten Kalksteinschichten, die uns die großen Energien vergegenwärtigen, die zur allmählichen Auffaltung des Teutoburger Waldes notwendig waren. Der Steinbruch selbst ist Lebensraum für Uhu und die seltene Kreuzkröte und wird durch eine Beweidung mit Ziegen offen gehalten.

Zurück auf dem Eidechsenpfad folgen wir dem Weg noch einige Meter bergauf, um dann auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt am Archäologischen Freilichtmuseum zu gelangen.

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖPNV Linie 34 Haltestelle "Kastanienkrug", Linie 39, Haltestelle "Friedrichstraße", Richtung Kastanienkrug, Straße Welschenweg, rechts Straße Triftweg, nach 100 m Museum

 

Anfahrt

A33, Ausfahrt 22, Richtung Oerlinghausen L751/Tunnelstraße, der Ausschilderung zum Museum folgen

A2, Ausfahrt 27, B66 Richtung Oerlinghausen, rechts auf L751/Tunnelstraße, rechts Richtung Oerlinghausen, der Ausschilderung zum Museum folgen

Parken

Parkplatz am Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen, Am Barkhauser Berg 2-6 (kostenfrei)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Oerlinghauser Wanderkarte "Erlebnis Wandern"

Wir empfehlen Ihnen den "Oerlinghauser Erlebnisguide" mitzunehmen. Die örtlichen Wanderwege sind hier ausführlich und informativ beschrieben. 

Sie erhalten die Karte und Broschüre in der Touristinformation im Bürgerbüro oder als Download auf der Homepage.

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Kommentare und Bewertungen (1)

Rolf Strate
06.10.2018
Eine landschaftlich wirklich sehr schöne Strecke. Aber wer bitte hat den Schwierigkeitsgrad mit "leicht" festgelegt? Es gibt einige kräftige Anstiege und man sollte nicht immer nur gut trainierte Menschen als Maßstab ansetzen. Die Strecke ist auch hervorragend beschildert und es gibt viele Hinweistafeln. Unterwegs habe ich mich allerdings mehrfach gefragt, ob man nicht etwas von den eingesetzten Mitteln für den Erhalt bestehender Wege hätte umleiten können. Mir fallen da spontan Baustellen wie der OE1 und OE2 ein.
Bewertung
Gemacht am
29.09.2018

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
6 km
Dauer
1:45 Std
Aufstieg
140 hm
Abstieg
140 hm
Rundtour familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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 km
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