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Paderborner Höhenweg [Südrunde]

1 Wandern • Teutoburger Wald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourist Information Paderborn
  • Kleiner Viadukt im Dunetal
    / Kleiner Viadukt im Dunetal
    Foto: Reinhard Rohlf, CC BY-ND, Tourist Information Paderborn
  • Bärlauch im Mittelholz bei Paderborn-Neuenbeken
    / Bärlauch im Mittelholz bei Paderborn-Neuenbeken
    Foto: Karl Heinz Schäfer, Tourist Information Paderborn
  • Höchster Punkt Paderborns
    / Höchster Punkt Paderborns
    Foto: Karl Heinz Schäfer, Tourist Information Paderborn
  • Hinweisschild zum Pestfriedhof
    / Hinweisschild zum Pestfriedhof
    Foto: Karl Heinz Schäfer, Tourist Information Paderborn
  • Uhden-Mausoleum in Paderborn-Neuenbeken
    / Uhden-Mausoleum in Paderborn-Neuenbeken
    Foto: Reinhard Rohlf, CC BY-ND, Tourist Information Paderborn
  • Blick von der Aussichtsplattform auf den Duneviadukt
    / Blick von der Aussichtsplattform auf den Duneviadukt
    Foto: Reinhard Rohlf, CC BY-ND, Tourist Information Paderborn
Karte / Paderborner Höhenweg [Südrunde]
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 Höchster Punkt Paderborns

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Eindrucksvolle Buchenwälder - in denen im zeitigen Frühjahr der Bärlauch hervorragend gedeiht, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, das romantische Tal der Beke, die höchste Erhebung auf Paderborner Stadtgebiet und immer wieder fantastische Ausblicke - das sind die charakteristischen Merkmale des 21 Kilometer langen Paderborner Höhenwegs, der seit 2014 mit dem Prädikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet ist.
Diese gut 11 Kilometer lange Südrunde erschließt den Teil des Paderborner Höhenwegs, der südlich des Beketals verläuft.

mittel
11,3 km
3:15 Std
271 hm
273 hm

Die Südrunde des Paderborner Höhenwegs beginnt am Wanderparkplatz beim Kleinen Viadukt im Dunetal. Recht steil geht der Weg für rund 10 Minuten den nördlichen Hang hinauf zur 2014 errichteten Aussichtsplattform, bis zu der rund 50 Höhenmeter aufzusteigen sind. Von der Plattform bietet sich ein großartiger Blick auf den Kleinen Viadukt und das Beketal.
Den orangefarbenen Schildern des Paderborner Höhenwegs nach links folgend wird nach knapp drei Kilometern und weiteren hundert Metern Anstieg die höchste Erhebung Paderborns (347 m üb. NN) erreicht. Sie liegt etwas versteckt im Wald, aber ein „Gipfelkreuz“ (mit Gipfelbuch!) markiert die Stelle deutlich. Durch das „Mittelholz“ - mit großflächigen Bärlauchvorkommen im Frühjahr - geht es zunächst an der „Buche mit den zwei Beinen“, dann am Pestfriedhof vorbei zurück in Richtung Neuenbeken, immer wieder mit schönen Aussichten auf das Dorf.
An der Kreuzung nach dem Mausoleum der Glasmacherfamilie Uhden geht es in Richtung Glashütte weiter, nun auf der mit blauen Schildern gekennzeichneten Querverbindung, auf der nach gut einem Kilometer die Aussichtsplattform wieder ereicht wird. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zum Wanderparkplatz im Dunetal.

Autorentipp

Im zeitigen Frühjahr, solange der Buchenwald noch unbelaubt ist, findet man im Neuenbekener Wald große Flächen mit Bärlauch (Allium ursinum). Der mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandte Bärlauch wird als Wildgemüse, z. B. für Suppen, als Pesto oder Rohkost, geschätzt. Das Sammeln für den privaten Gebrauch ist erlaubt. Nehmen Sie eine Baumwolltasche o. ä. mit! 

outdooractive.com User
Autor
Karl Heinz Schäfer
Aktualisierung: 22.07.2018

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
350 m
199 m
Höchster Punkt
Gipfelkreuz (350 m)
Tiefster Punkt
Beke in Neuenbeken (199 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Empfohlen werden Wanderschuhe, Getränke und ggf. Proviant.

Weitere Infos und Links

Tourist Information Paderborn
Marienplatz 2a (Fußgängerzone)
33098 Paderborn
Tel. 05251 882980
tourist-info@paderborn.de
www.paderborn.de
www.facebook.com/paderborn.tourismus

www.paderborner-hoehenweg.de

Start

Wanderparkplatz am Kleinen Viadukt im Dunetal (198 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.747412 N 8.881974 E
UTM
32U 491851 5732951

Ziel

Wanderparkplatz am Kleinen Viadukt im Dunetal

Wegbeschreibung

1. Etappe: Dunetal – höchster Punkt Paderborns: 3,7 km
Vom Parkplatz bei der Schutzhütte folgen wir den hinter der Hütte verlaufenden Weg nach rechts und wandern in einigen Serpentinen den Hang hinauf. Rund 50 Höhenmeter gilt es nun zu überwinden. Oben treffen wir auf eine Verzweigung, an der wir zwischen drei weiteren Wegen wählen können.
Nach rechts erreichen wir auf der mit blauen Wegweisern beschilderten Querverbindung nach wenigen Minuten die 2014 errichtete Aussichtsplattform, die uns einen beeindruckenden Blick auf den Viadukt und über das Beketal ermöglicht. Auf diesem Weg werden wir nachher zurückkommen.
Wir wenden uns an der Verzweigung nach links und folgen dem Schotterweg, der ohne nennenswerte Steigungen oder Gefälle am Hang entlang verläuft. Nach etwa 10 Minuten treffen wir nach einer Linkskurve auf eine Gabelung, an der wir drei Möglichkeiten haben. Wir entscheiden uns für den mittleren Weg, der auf etwa gleichem Höhenniveau weiter am Hang entlang verläuft. Nach etwa 250 Metern folgen wir der Rechtskurve und wandern dann leicht ansteigend in ein Seitental des Dunetals hinein. Etwa 100 Meter nach einem Linksbogen kommen wir an eine Gabelung, wo wir uns für den rechten, bergauf führenden Weg entscheiden. An einer T-Kreuzung biegen wir links ab. Wir wandern kontinuierlich bergauf und erreichen eine Anhöhe. Der Buchenwald endet, Fichten begleiten uns nun. Am Ende des Fichtenwalds, an einer T-Kreuzung, halten wir uns rechts. Wir gehen in Richtung der Windräder und erreichen den Waldrand, wo wir eine rot-weiße Schranke und einen Hochsitz sehen. Am Anfang des asphaltierten Wegs zweigen wir rechts ab und gehen am Waldrand entlang auf einem Grasweg weiter. Nach gut 100 Metern wandern wir gradlinig in den Wald hinein und folgen etwa 200 Meter dem breiten Forstweg. Dann verlassen wir ihn, indem wir nach links in den Fichtenwald schwenken. Nun können wir schon das Gipfelkreuz erkennen, das den 347 Meter über dem Meeresspiegel liegenden höchsten Punkt Paderborns markiert.

2. Etappe: Höchster Punkt – Pestfriedhof: 3,3 km
Nach dem Eintrag in das Gipfelbuch wandern wir zum Waldrand weiter und halten uns dort rechts. Wir treffen auf einen asphaltierten Weg, den wir nach links weitergehen. Nach etwa 200 Metern, vor dem leichten Anstieg, schwenken wir nach rechts in einen Waldweg hinein. Er führt durch den Wald und trifft nach etwa 350 Metern auf einen gut ausgebauten Forstweg, den wir nach links weiterwandern, sofern wir nicht bei der Karl-Hagemeier-Hütte eine Rast einlegen wollen.
An der T-Kreuzung wenden wir uns nach rechts, biegen aber bereits nach rund 100 Metern wieder links ab. Auf diesem Forstweg wandern wir leicht bergab. An der nächsten Kreuzung, an der eine Bank und ein Stein mit der Aufschrift „Förster Funke Eiche“ stehen, gehen wir nach links.
Knapp 500 Meter weiter kreuzen wir einen breiten asphaltierten Weg. Die hölzernen Wegweiser „Hütte zu der Buche mit den zwei Beinen“ sowie „Pestfriedhof“ geben uns die Richtung an. An einer Wegkreuzung nach etwa 350 Meter halten wir uns geradeaus, ignorieren also den Wegweiser „Pestfriedhof“. Alsbald erreichen wir die „Hütte zu der Buche mit den zwei Beinen“ mit Sitzbänken und Tisch. Die zweibeinige Buche entdecken wir, wenn wir auf dem Weg stehen und in Richtung Hütte blicken, schräg links von der Hütte, etwa 50 Meter vom Weg entfernt.
Wir setzen unsere Wanderung auf dem Waldweg fort, der kurz darauf bergab führt und am Waldrand auf eine T-Kreuzung trifft. Wir gehen nach rechts weiter. Am Waldrand beschreibt der Schotterweg eine Linkskurve. Hier biegen wir rechts in einen Waldweg ab, sollten aber vorher noch die Aussicht auf Bad Lippspringe, die Senne und den Teutoburger Wald genießen. Dort, wo der Weg eine Rechtskurve macht, halten wir uns leicht links und sehen kurz darauf mehrere Eiben, einige aufrecht stehende Steine sowie links einen Gedenkstein und etwas weiter entfernt ein 4,50 Meter hohes Kreuz aus Eichenholz. Wir haben den Pestfriedhof erreicht, der vor fast 400 Jahren, in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, hier angelegt wurde.

3. Etappe: Pestfriedhof – Uhden-Mausoleum: 2,2 km
Wir folgen dem Pfad und gelangen so zu einem Fußweg, den wir nach links weiterwandern. Nach knapp 400 m treffen wir erneut auf den breiten asphaltierten Weg, den wir schräg rechts queren. Wir gehen in einen schmalen Fußweg hinein, der sich durch den Buchenwald schlängelt. Am Waldrand treffen wir auf einen Schotterweg, den wir nach rechts weiterwandern. An dieser Stelle haben wir erneut einen schönen Blick auf Neuenbeken, Benhausen und Bad Lippspringe bis hin zum Teutoburger Wald. Eine Picknickgarnitur bietet sich hier für eine Rast an.
Wir gehen in den Wald hinein und wählen an der Gabelung die linke Alternative. Dieser Schotterweg verläuft zunächst in geringem Abstand parallel zum Waldrand, führt dann in den Wald hinein und beschreibt eine ansteigende Linkskurve. An der Kreuzung, an der ein grüner Hochsitz steht, biegen wir links ab. Wir durchwandern eine langgestreckte Rechtskurve, kurz danach eine Linkskurve. Von Büschen flankiert wandern wir auf einem schönen Weg am Waldrand entlang bergab.
Nach rund 250 Meter sehen wir auf der linken Seite das hölzerne Tor einer Viehweide. Gut 50 Meter danach verlassen wir unseren Weg, indem wir rechts in einen Pfad abbiegen. Nach kurzem Anstieg beschreibt dieser eine 180-Grad-Rechtskurve. Wir gelangen zu einer T-Kreuzung und setzen unsere Tour nach links auf dem Schotterweg fort. Linker Hand befindet sich nun ein Maschendrahtzaun. Etwa 100 Meter vor Ende dieses Weges – vor uns können wir schon eine Eisenbahnbrücke erkennen – zweigen wir bei einem Zaun mit grünen Metallpfählen und der Informationstafel zum Mausoleum nach links in einen Fußweg ab. Wir wandern bergab, folgen der Rechtskurve und erreichen nach wenigen Metern das aus Kalkbruchstein errichtete Mausoleum der Familie Uhden.

4. Etappe: Uhden-Mausoleum - Dunetal: 2,2 km
Auf einem Schotterpfad wandern wir bergauf, passieren einen Durchlass im Zaun und treffen wieder auf den Weg, von dem wir zum Mausoleum abgebogen sind. Wenn wir hier relativ gradlinig über die Kreuzung hinweg in die Glashüttenstraße gehen, erreichen wir nach wenigen Metern die ehemalige Glashütte Uhden. Bei dem kleinen Fachwerkbau auf der linken Seite handelt es sich um ein ehemaliges Backhaus.
Wir folgen der mit blauen Wegweisern beschilderten Querverbindung am Bahndamm entlang. Dabei kommen wir an einigen Gärten vorbei. Etwa 100 Meter nach einer Hochspannungsleitung geht unser asphaltierter Weg in einen Schotterweg über. An der Gabelung unmittelbar danach halten wir uns links, wandern also weiter am Bahndamm entlang. Kurz darauf genießen wir einen herrlichen Blick über das Beketal in Richtung Altenbeken. Dann schwenkt unser Weg nach rechts und führt leicht bergab in ein Seitental des Beketals, wo er einen Linksbogen beschreibt. Danach steigt der Weg wieder in Richtung Bahngleise an. An der Gabelung nach der Rechtskurve wählen wir den rechts abzweigenden, bergauf führenden Schotterweg. Wenige Minuten später erreichen wir die Aussichtsplattform und gehen die vom Hinweg bekannten Serpentinen hinunter zum Parkplatz bei der Dunetal-Schutzhütte.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Die Regionalbuslinie R31 verbindet Neuenbeken mit Paderborn und Altenbeken. Zielhaltestelle ist "Kleiner Viadukt" für den Ausgangspunkt Dunetal.
Der Naturerbe-Bus R32 verbindet Neuenbeken mit Altenbeken und Bad Lippspringe. Zielhaltestellen sind "Klostergarten" oder "Kleiner Viadukt".

Weitere Informationen zur Anreise mit dem Regionalbus gibt es unter www.fahr-mit.de oder telefonisch unter 05251 2930400.

Anfahrt

Autobahn A 33 bis Ausfahrt Pad.-Zentrum, dann B 64 in Richtung Bad Driburg bis Ausfahrt Neuenbeken. Links abbiegen in die Kreisstraße 1 (K1) Richtung Neuenbeken. In Neuenbeken rechts in den Hildesheimer Hellweg abbiegen und der L 755 etwa zwei Kilometer folgen, dann rechts in den asphaltierten Weg Dune abbiegen.

Parken

Parkmöglichkeiten für Pkw bestehen auf den Wanderparkplätzen beim Dune-Viadukt (Navi-Zieladresse:  Dune 1, 33100 Paderborn).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Taschenbuch "Die schönsten Halbtages-Wanderungen im Paderborner Land und Eggegebirge" mit 20 interessanten Rundtouren durch die heimische Region (220 Seiten). Erhältlich zum Preis von 12,95 Euro bei der Tourist Information Paderborn, im Buchhandel (ISBN: 978-3-9809507-8-7) sowie - versandkostenfrei - beim HEFT-Zeitschriftenverlag (Tel. 05251 62624, mail@heft.de).

Broschüre "Die schönsten Paderborner Wanderungen" mit 10 Rundtouren in und um Paderborn (60 Seiten). Erhältlich zum Preis von 4,80 Euro bei der Tourist Information Paderborn, im Paderborner Buchhandel sowie beim HEFT-Zeitschriftenverlag (Tel. 05251 62624, mail@heft.de).

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte "Viadukt Wanderweg - Paderborner Höhenweg" aus dem Publicpress-Verlag (ISBN: 978-3-89920-636-4). Preis: 3,95 Euro; erhältlich im Buchhandel sowie bei den Tourist Informationen Paderborn und Altenbeken.

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Kommentare und Bewertungen (3)

Günther Ohland
23.10.2016
Sehr schöner, perfekt ausgeschilderter Weg. Mit dem Aussichtsturm am Anfang und dem höchsten Punkt Paderborns kurz vor der Zielgeraden sehr abwechslungsreich.
Gemacht am
23.10.2016

M. D.
06.12.2015
Mir hat die Tour sehr gut gefallen, die Beschilderung ist wirklich gut, vielen Dank! Habe die Runde alleine gemacht und kaum menschliches Volk gesehen, zu dieser Jahreszeit ziemlich einsam aber schön. In den nächsten Tagen werde ich die Nordrunde starten. Viele Grüße, M.D.
Gemacht am
05.12.2015
Foto: M. D., Community
Pestfriedhof
Pestfriedhof
Foto: M. D., Community

M. D.
06.12.2015
Bewertung
Gemacht am
05.12.2015
Foto: M. D., Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,3 km
Dauer
3:15 Std
Aufstieg
271 hm
Abstieg
273 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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