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Porta Westfalica - Von Wanderschuhen, dem Willem und der Wittekindsburg

Wandern · Teutoburger Wald
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  • Licht-Installation zu LandArt: "Der blaue Kaiser" an der Porta Westfalica
    / Licht-Installation zu LandArt: "Der blaue Kaiser" an der Porta Westfalica
    Foto: Ursula Zahr
  • / Beeindruckender Platz für eine Pause
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Zwischen Weser- und Wiehengebirge: die Porta Westfalica wurde 2006 als nationales Geotop ausgezeichnet
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • /
    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Bäume verdecken heute leider einen Teil der Aussicht
    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Margarethenkapelle
    Foto: Arne Tenschert, Outdooractive Redaktion
  • / Kreuzkirche Wittekindsberg
    Foto: Arne Tenschert, Outdooractive Redaktion
  • / Kaiser-Wilhelm-Denkmal
    Foto: Sarah-Kristin Büscher
m 300 200 100 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Wanderparkplatz Portadenkmal Kreuzkirche Moltketurm Ringwall Schiffmühle Minden … 42 Schiffmühle Minden … 42 Freilichtbühne
Dieser Wanderweg führt Sie von der Schiffmühle am Weserradweg entlang nach Porta Westfalica. Hier wagen Sie den Aufstieg auf den Wittekindsberg, um die Aussicht vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal aus zu genießen. Auf dem Kammweg wandern Sie weiter nach Westen zur Wittekindsburg und zur historischen Kreuzkirche.
schwer
Strecke 18,2 km
5:00 h
240 hm
240 hm

Sie beginnen Ihre Wanderung an der Schiffmühle in Minden. Sie ist ein voll funktionstüchtiger Nachbau nach Plänen aus dem 19. Jahrhundert. Wenn Sie das Knarren des Wasserrades und das Plätschern des Wassers hören, richten Sie Ihren Blick nach Süden, Richtung Porta Westfalica. Dort sehen Sie ihr heutiges Ziel: das Wiehengebirge mit dem Kaiser Wilhelm-Denkmal.

Entlang der Weser wandern Sie die etwa 6 Kilometer bis zum Denkmal. Durch seine erhabene Position auf dem Wittekindsberg über dem Durchbruch der Weser durch das Gebirge, dem "Tor zu Westfalen", ist der Willem bereits von der Autobahn aus zu sehen. Das von dem renommierten Architekten Bruno Schmitz geplante Monument wurde von der damaligen preußischen Provinz Westfalen Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Von seinen Ringterrassen hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die beginnende Norddeutsche Tiefebene. Seit dem Sommer 2018 können Sie sich im Infozentrum ausführlich über das Denkmal informieren. Auch eine Gastronomie ist am Denkmal angesiedelt.

Ihr Weg führt Sie Richtung Westen. Nach ca. einem Kilometer erreichen Sie den Moltketurm, von dem Sie einen hervorragenden Ausblick auf die umliegenden Gebirge haben. Ehemals diente der Turm aus Portasandstein als Signalpunkt der Landvermessung. Nach einem kurzen Weg erreichen Sie schließlich die Wittekindsburg, eine Höhenburg, die mit Mauern und Wällen als Fliehburg diente. Das Areal ist etwa 660 m lang und 100 m breit. In diesem Bereich finden Sie heute die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Ausflugsgaststätte "Wittekindsburg". Etwas südlich starten die Drachenflieger ihre Bahnen über das Wiehengebirge. Voraussetzung für die Errichtung der Wittekindsburg war vermutlich das Versiegen der Wittekindsquelle. Sie erhielt um 1900 eine tempelartige, halbkreisförmige Steinfassung mit einem Steinrelief, welches die Sage des "Quellwunders" zeigte. Dieses wurde leider später gestohlen. Der Legende nach kämpften im 8. Jahrhundert die heidnischen Sachsen gegen die Eroberung und die Christianisierung des Frankenkönigs Karl des Großen. An dieser Stelle bekannte sich Sachsenherzog Widukind zum Christentum, nachdem sein Pferd durch Hufscharren eine Quelle freigelegt hatte. In seiner Burg kam es dann mit den Worten "Diese Burg soll nun 'min und din' (mein und dein) sein" zum Friedensschluss. Durch die Antwort Karl des Großen "So trage sie auch den Namen Min-din" erhielt die Stadt Minden der Legende nach ihren Namen. Auf dem Gelände der Burg befindet sich auch die Margarethenkapelle, die bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Anlässlich ihrer Restauration 1842 wurde in Anwesenheit von König Friedrich Wilhelm IV. und seiner Gemahlin eine Linde gepflanzt, die noch heute als "Königslinde" bestaunt werden kann.

Ein kleines Stück weiter finden Sie die Kreuzkirche, die in den 90er-Jahren freigelegter Kirchenbau, der auf das 10. Jahrhundert datiert wird. Der Name kommt daher, dass die Grundmauern in Form eines griechischen Kreuzes gebaut wurden. Die Ruine, die mittlerweile von einem Glasbau geschützt wird, ist eine echte Seltenheit: nur vier vergleichbare Bauten sind aus dieser Zeit bekannt.

Der Weg zurück nach Minden führt nach dieser ausgiebigen Wanderung zum Glück bergab über den Burgweg und den Kapellenweg Richtung Barkhausen. Am Berg entlang wandern Sie den Philosophenweg hinunter und gelangen in den Ortskern Aulhausen. Über die kleine Straße Weserufer gelangen Sie wieder auf den Weserradweg, der Sie die letzten Kilometer zurück in die Stadt führt.

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Autor
Minden Marketing GmbH
Aktualisierung: 05.10.2021
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
273 m
Tiefster Punkt
39 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

BERATUNG:
Minden Marketing GmbH
Tourist-Information
Domstraße 2
32423 Minden
Tel.: 0571 8290659 Fax: 0571 8290663

www.minden-erleben.de
E-mail: info@mindenmarketing.de

Start

Schiffmühle Minden (38 m)
Koordinaten:
DD
52.286395, 8.921323
GMS
52°17'11.0"N 8°55'16.8"E
UTM
32U 494633 5792895
w3w 
///badeort.offene.turm

Ziel

Schiffmühle Minden

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Minden ZOB (Busbahnhof), Lindenstraße

Minden Hauptbahnhof

Immer wissen, was fährt: Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW: 01806 / 504030 (20 Cent/Verbindung aus dem Festnetz sowie maximal 60 Cent/Verbindung aus dem Mobilfunknetz.

Anfahrt

A 2 Dortmund-Hannover: Autobahnausfahrt 37, Porta Westfalica - danach B482 Richtung Minden, Abfahrt Minden Zentrum

A 2 Hannover-Dortmund: Autobahnausfahrt 35, Bad Eilsen-West, Beschilderung Richtung Minden folgen

B 61: aus Bremen Richtung Minden

Parken

z.B. Kanzlers Weide, kostenfrei

Rathaustiefgarage, kostenpflichtig

Simeonsplatz, kostenpflichtig

Koordinaten

DD
52.286395, 8.921323
GMS
52°17'11.0"N 8°55'16.8"E
UTM
32U 494633 5792895
w3w 
///badeort.offene.turm
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,2 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
240 hm
Abstieg
240 hm
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Statistik

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