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X8 Emmerweg - 1. Teilstrecke (Altenbeken - Nieheim - Steinheim)

· 1 Bewertung · Wandern · Teutoburger Wald
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  • Flechthecke Nieheim
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    Foto: Krajewski Katja, Stadt Nieheim
  • Rathaus in Nieheim
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    Foto: Krajewski Katja, Stadt Nieheim
  • Aussicht vom Kapellenberg Nieheim
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  • Historisches Denkmal  - Telegrafenstation Nieheim
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  • Westfalen Culinarium / Sackmuseum
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    Foto: Krajewski Katja, Stadt Nieheim
Karte / X8 Emmerweg - 1. Teilstrecke (Altenbeken - Nieheim - Steinheim)
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25

 

Der Emmerweg (72 km) X 8

Der Emmerweg ist ein Hauptwanderweg des Eggegebirgsvereins. Er beginnt nördlich von Bad Driburg am Fuße des Eggegebirges. Für den Emmerweg werden drei Etappen vorgeschlagen:

1.        Von der Quelle bis Steinheim (24 km)

2.        Von Steinheim bis Bad Pyrmont (24 km)

3.        Von Bad Pyrmont bis zur Mündung (19 km)

Die An- und Abreise kann zu allen Orten mit der DB erfolgen

25,6 km
6:46 h
437 hm
563 hm
 

Zur Quelle: Vom Bahnhof Altenbeken führt der Weg geradeaus in den Ort und wir gehen auf der Hauptstraße nach links in Richtung Langeland, biegen dann n rechts ab und wandern den Rehberg hinauf. Auf dem Gebirgskamm kreuzen der Eggeweg (Teilstück des E1) und die Landstraße. Sofort hinter der Höhe bei der Schutzhütte biegen wir in den Wald ein und wandern den Egge-Osthang hinab zur Emmerquelle (5 km).

 

 

outdooractive.com User
Autor
Krajewski Katja
Aktualisierung: 16.07.2014

Höhenlage
376 m
133 m

Start

Altenbeken (257 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.765430, 8.942560
UTM
32U 496036 5734950

Ziel

Steinheim

Wegbeschreibung

 

1. Teilstrecke Quelle – Steinheim (ca. 24 km)

Mit dem Emmer führt unser Weg von der Egge durch ein Wiesental unter der Eisenbahn hindurch in das Dorf Langeland. An der Hauptstraße wenden wir uns nach links und sofort wieder nach rechts, überqueren den Voßbach und wandern nach links am Fuße des Osterberges entlang durch die Siedlung von Erpentrup, etwa 200 m eine befestigte Straße und dann nach recht auf einen Wanderweg an der Emmer entlang nach Merlsheim.

 

  • Das prächtige Wasserschloss Merlsheim entstand aus einer Wohnburg, die Sievert von Oeynhausen hier um 1420 errichtete. Sie wurde bis 1610 nach drei Seiten zum eindrucksvollen Südflügel erweitert, wobei wesentliche Bauteile der alten Burg erhalten blieben.   1665/67 entstand der Ostflügel und 1674 die barocke Utlucht vor dem Ostgiebel. Die Schlossanlage war von einer Doppelgräfte umgeben, von der Teile der Außengräfte im vorvorigen Jahrhundert verfüllt wurden, um Platz für die Wirtschaftsgebäude zu schaffen. Der heutige Besitzer ist die Familie von und zur Mühlen. Das Schloss ist nur von außen zu besichtigen!

Zwischen der Kirche und   dem Park des Schlosses Merlsheim führt unser Weg zur Hauptstraße (4 km), der wir einige Meter nach links folgen und dann biegen wir rechts ein.   Hier verlässt der Wanderweg vorübergehend das Tal der Emmer mit den beiden Dörfern Himmighausen und Oeynhausen und führt über die Randhöhen des Steinheimer Beckens zum Oeynhauser Wald.   Nach knapp 2 km wandern wir nach links ins Tal hinunter zu den Fischteichen, überqueren den Mühlenbach und steigen durch eine Waldschlucht zur Finnstätte hinauf (9km). Rechts erreichen wir das Eingangstor und die Absperrung, die das Gelände der Test- und Präsentationstrecke „Bilster Berg“ markiert. Über einen kleinen Anstieg gelangen wir zum Gebäude der Telegrafenstation.

  • Die Telegrafenstation auf der Finnstätte wurde 1980/83 von Oeynhauser Heimatfreunden rekonstruiert und wieder aufgebaut. Von 1833 bis 1850 bestand sie als 32. Station   der einzigen optischen Telegrafenlienie in Deutschland von Berlin nach Koblenz.

Von der Finnstätte aus wandern wir entlang des Begrenzungszaunes bis wir auf einen Holzabfuhrweg stoßen und biegen nach rechts weiter durch bewaldetes Gebiet, wo wir bald auf den „Pfarrer-Lödige-Weg“   (Marikierung   = I) gelangen, biegen hier nach links in Richtung Nieheim ab. Wir befinden uns auf dem ‚Ramsnacken‘ und gelange durch Ackerflächen auf befestigtem Weg auf die Landstraße. Wir nutzen ab hier den Radfahrweg. Vorbei an Schaukäserei, Alten Wohn- und Pflegeheim erreich wir den Ortskern   (14 km. Stempelstelle: Gaststätte Altenmüller).

  • Dem Wanderer erschließt sich um Nieheim und Steinheim die weite Beckenlandschaft mit einer ganz eigenen Prägung. Die früher weitbekannte Nieheimer Heckenlandschaft ist noch in Teilen erhalten geblieben. Die Stadt Nieheim besitzt mit der alten Pfarrkirche aus dem 13. – 15. Jh., dem 1610 im Stil der Weserrenaissance erbauten Rathaus und dem Richterhaus von 1701 bemerkenswerte Baudenkmäler. Auf dem nahen Friedhof ruht der Dichterarzt Friedrich Wilhelm Weber, dessen Werke die tiefe Liebe zu seiner Heimat im Eggeland künden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Westfälische Museums- und Erlebnismeile ‚Westfalen-Culinarium‘ und das einzigartige Sackmuseum.

Zwischen Rathaus und Kirche   biegen wir nach links ab und folgen zunächst der Landstraße aus der Stadt heraus , überqueren die Ostwestfalenstraße und wandern auf befestigten Feldwegen durch die fruchtbare Tallandschaft zum Wölberg, auf dessen westlicher Spitze über der Emmer einst eine kleine Burg stand. Von dort führt unser Weg durch die Everser Trift an der Emmer entlang nach Steinheim. Nachdem wir die Ostwestfalenstraße unterquert haben, biegen wir nach 150 m links ab , wandern durch den „Alten Hagen“, über die „Blinde Flüte“, Am Mühlengraben und an der Heubachbachmündung vorbei über die Holzbrücke der „Sieben Schütte“ geradeaus weiter zur Höxterstraße. Dort gehen wir wenige Meter nach rechts und dann links über die Schiederstraße zur „Kurzen Brücke“   (erstes Etappenziel –ca. 24 km).   Hier biegen wir sofort links ab und an der Emmer entlang zum Ziegenberg (Burholzberg) und weiter nach Wöbbel (5 km). Rechts von Eisenbahn und Emmer gehen wir geradeaus zum Steinheimer Holz, durch den Wald hindurch und biegen am Ende nach rechts ab zum Niesetal hinunter. Durch das Niesetal wandern wir auf Schieder zu.

  • Die Stadt Steinheim hat ihre historische Bausubstanz größtenteils eingebüßt. In der altersgrauen Pfarrkirche birgt sie jedoch ein Kunstwerk von hohem Rang, einen holzgeschnitzten Flügelaltar aus der Zeit um 1500. In dreizehn Reliefbildern wird die Heilsgeschichte Christi dargestellt. Das fast neun Meter hohe steinerne Sakramentshaus an der linken Chorwand entstand kurz vor 1490.

Öffentliche Verkehrsmittel

Immer wissen, was fährt: Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW 01803 504030
(Fahplanauskünfte für 0,09€/Min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Elke Dederichs
12.04.2016
sehr angenehm. Wegkennzeichnung um Merlsheim nan Nieheim ist eher seltsam..aber Gps hat geholfen..
Bewertung

Bewertung
Strecke
25,6 km
Dauer
6:46 h
Aufstieg
437 hm
Abstieg
563 hm

Statistik

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 km
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